Sporer Salzburg

Sporer Tradition mit Geschichte

In der Getreidegasse

Eine Familie mit Geschichte und flüssigen Familiengeheimnissen

Als Firmengründer Franz Sporer nach Salzburg kam, zählt Salzburg nicht mehr als 30.000 Einwohner und gehört gerade mal ein knappes Jahrhundert zu Österreich. Geboren wurde Franz Sporer 1867 in Oberösterreich als Sohn des Kastelhofer-Bauern. Traditionellerweise als Nicht-Erstgeborerener von der Erbhofnachfolge ausgeschlossen, verdient Franz seinen Lebensunterhalt zunächst als Braubursche in Mauerkirchen. Später zieht es den jungen Innviertler nach Salzburg, wo er von 1897 bis 1902 als Mälzer in der Stiegl-Brauerei arbeitet.

Als Franz 1902 in der Bürgerspitalkirche seine Hochzeit mit Amalie Mairinger feiert, wohnt er bereits in der Getreidegasse – auf Nummer 7. Einige Häuser weiter, auf Nummer 24, pachtet er sein erstes Schanklokal, besorgt sich Inventar und   Konzession und ist ab diesem Zeitpunkt offiziell berechtigt „zum Ausschank und Kleinverschleiß von gebrannten geistigen Getränken und Thee“, wie historische Quellen zu berichten wissen.

Im Jahre 1905 verlegt Franz Sporer seine Branntweinschänke in das Haus Nummer 39,  den heutigen Standort von Sporers Spirituosen.

Die folgenden Jahrzehnte brachten auch hier, wie allerorten, gute und schlechte Zeiten. In den guten Zeiten öffnet der Sporer seine Türen bereits um 7 Uhr früh (!). Zu den Hauptprodukten gehörten damals Schnäpse, Rum und Liköre aus eigener Erzeugung.

1927 wird der köstliche, heißgeliebte Original Sporer Orangenpunsch das erste Mal im Rezeptbuch schriftlich erwähnt.

1936 übergibt Franz Sporer das Lokal an seinen Sohn Otto, einen leidenschaftlichen Hobbyabenteurer und Höhlenforscher, der u.a. an der Erforschung der größten Eishöhle der Welt, der Eisriesenwelt, beteiligt war.  In den 50er Jahren tüfftelt der erprobte Forscher Otto Sporer eine ganz besondere Mischung aus.  Sein Kräuterbitter, alsbald nunmehr  „Hausmischung“ genannt, erfreut sich bald über die Stadtgrenzen hinaus größter Bekanntheit.

1974 übernimmt Peter Sporer, der Enkel des Gründers die Geschicke des Familienunternehmens. Unter Peters Führung erweitert sich die Likörauswahl auf weitere famose 16 Geschmacksrichtungen. Seinem Weitblick ist es zu verdanken, das die  „gute Stube“ und die Köstlichkeiten von Sporer noch bekannter wurden. Mit ihm tritt der Sporer in das Internetzeitalter ein, können die feinen Erzeugnisse nunmehr auch im Online-Shop bestellt werden. Heute steht das traditionelle Familienunternehmen bereits in der 4. Generation.

Seit Ende 1999 schafft  Michael Sporer an vorderster Stelle tatkräftig an der Seite von Vater Peter im Familienverbund mit. Seither ist der Sporer auch für sein reichhaltiges  Weinangebot bekannt. Stammhalter Michael berät nicht nur bestens über die Liköre, Brände oder Schnäpse, sondern auch über die beim Sporer erhältlichen Weine ausgewählter, österreichischer Winzergrößen.

Wollen Sie mehr über die spannende Sporer Geschichte erfahren? Alle Hintergründe und heitere Anekdoten aus über 100 Jahren Familienbetrieb finden Sie beim Schmökern in der Sporer Postille.